Seelsorger*innen wollen für Menschen da sein. Zum Berufsethos gehört Zuwendung und das Bemühen, das Gegenüber anzunehmen. Doch was tun, wenn Gesprächspartner*innen dies für sich ausnutzen und im Kontakt Grenzen überschreiten? Sei es am Telefon, im Chat oder in der analogen Begegnung?
Dieser Workshop vermittelt Kenntnisse zu Mustern und Merkmalen missbräuchlicher Kontakte und zeigt vielfältige Formen grenzüberschreitender Beziehungswünsche auf. Dies unterstützt Sie, Grenzüberschreitungen schneller wahrzunehmen und das eigene Handeln darauf abzustimmen. Hindernisse wie Erlaubnisse, eigene Grenzen in der beruflichen Tätigkeit zu schützen werden dabei thematisiert.
In Übungen können Sie den Umgang mit Grenzverletzungen und das Beenden von Gesprächen im analogen und digitalen Raum für sich erproben. Dabei lernen Sie, gezielt verbale und nonverbale Kommunikation zu nutzen.
Zielgruppe: haupt- und ehrenamtlich Tätige der Landeskirche Hannovers.
Fahrtkosten können nicht erstattet werden.
Referent*innen:
Petra Eickhoff-Brummer, Pastorin, Lehrsupervisorin DGfP, Landeskirchliche Beauftragte für die Klinikseelsorge (DGfP)
Daniel Tietjen, Leiter Telefonseelsorge Elbe-Weser, Dipl.-Religions – und Sozialpädagoge Diakon, Supervisor (SG und DGfP)
Daniel Tietjen, Leiter Telefonseelsorge Elbe-Weser, Dipl.-Religions – und Sozialpädagoge Diakon, Supervisor (SG und DGfP)