Es gibt Zeiten, in denen sich die Fragen verschieben, Vertrautes wankt und im Gewohnten eine Unruhe aufbricht. Worauf ruht mein Leben? Wonach sehne ich mich wirklich? Wie will ich leben? Dahinter steckt der Wunsch, aus einer Mitte zu leben, die trägt, und Gleichgesinnte zu finden, mit denen ich teilen kann, was mich bewegt. Diese Mitte ist längst da, sagen viele, die den Weg gegangen sind, und es gilt, ihr wieder Raum zu geben. In diesem Jahr machen wir uns auf als Weggemeinschaft, die sich austauscht, schweigt und miteinander pilgert.
Teil 1:
Manchmal verlieren Routinen leise ihren Halt, und eine Frage meldet sich, die man lange überhören konnte. Leonard Cohen singt, dass es in allem einen Riss gibt und dass gerade durch ihn Licht hereinfällt. So beginnt der innere Weg oft an einer Grenze, in einer Krankheit, die einen auf sich selbst zurückwirft oder in einem Konflikt, der zum Aufbruch wird. Der Riss will gedeutet werden. Schon Mose weicht am brennenden Dornbusch vom Weg ab, und der Umweg wird ihm zum Ort der Gottesbegegnung.
Weitere Kurstermine:
Kurs-Nr. 27-144 (Teil 2, 19.-21.11.2027),
Kurs-Nr. 27-145 (Teil 3, 04.-06.02.2028),
Kurs-Nr. 27-146 (Teil 4, 02.-04.06.2028)