Das Labyrinth ist eines der ältesten Symbole der Menschheit: ein verschlungener Weg, der – trotz aller Windungen und Richtungswechsel – zur Mitte führt.
Es steht für Umwege und Wendepunkte, für das Umdrehen und das Ankommen. Und es erinnert daran: Auch unser Lebensweg führt durch viele Biegungen und Windungen, durch leidvolle und glückliche Zeiten – und doch hat er ein Ziel.
An diesem Sommerabend laden Kräuterpädagogin und Labyrinthbauerin Heidi Rippel und Diakonin und Bildungsreferentin Petra Messingschlager ein, das Labyrinth neu zu entdecken – als Symbol, als Erfahrungsraum und als Einladung zur Besinnung.
Sie vermitteln Hintergrundwissen zur kulturellen, spirituellen und persönlichen Bedeutung des Labyrinths, zeigen Gestaltungsmöglichkeiten und eröffnen kreative Zugänge zu diesem uralten Symbol.
Außrdem wird es auch Gelegenheit geben, das Bodenlabyrinth vor der Erlöserkirche selbst zu gehen – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo, und sich anschließend mit den anderen Teilnehmenden über die eigenen Erfahrungen und Gedanken auszutauschen.