Theologische Impulse

Impulse zur Förderung spirituellen Lebens in der ELKB

Das Impulspapier der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) zur Förderung spirituellen Lebens beschreibt Spiritualität als zentrale Ressource und Herzschlag kirchlichen Handelns. Es zeigt die Sehnsucht vieler Menschen nach Erfahrungen, die Sinn, Verbundenheit und Gottesnähe vermitteln.

Dabei wird die Vielfalt christlicher Spiritualität betont: von mystisch-kontemplativen Formen über naturverbundene und musikalische Wege bis hin zu politisch-ethischen und gemeinschaftsorientierten Ansätzen.

Die ELKB versteht sich als lebendiger Ort, an dem diese Vielfalt erfahren und gelebt werden kann. Das Papier fordert, die spirituelle Kompetenz aller Mitarbeitenden zu stärken, neue Ausdrucksformen zu entwickeln und bestehende Angebote sichtbarer zu machen. Es hebt die Bedeutung geistlicher Begleitung und der Entwicklung spiritueller Orte hervor und ruft zu Vernetzung und Zusammenarbeit auf.

Ziel ist es, Spiritualität als Kernaufgabe der Kirche zu verankern und Menschen auf ihrer Suche nach einem erfüllten, geistlich bereicherten Leben zu begleiten, während auch die Herausforderungen einer individualisierten und pluralen Glaubenslandschaft ernst genommen werden.

Spiritualität in der Kirchengemeinde. Verortete Spiritualität

Ein Mann mittleren Alters mit hellbraunem Haar und Bart lächelt im Freien. Er trägt eine rote Jacke und steht an einem Gewässer mit einem bewölkten blauen Himmel im Hintergrund.
Klaus Stemmann
Leitung Team Spiritualität

Herzensgebet und Gemeindeentwicklung

Geistliche Begleitung in Gremien

Exerzitien im Alltag (Kurzfassung)

Der Text beschreibt ökumenische Alltagsexerzitien als spirituelle „Auszeit im Alltag“, die Menschen darin unterstützt, im täglichen Leben Gottes Gegenwart wahrzunehmen. In wöchentlichen Gruppentreffen und durch tägliche Impulse sollen Teilnehmende Achtsamkeit üben und Glaubensvertiefung erleben. Exerzitien bieten einen Raum für Reflexion über Beziehungen zu Gott und laden dazu ein, den Glauben aktiv und gemeinsam zu leben.

Exerzitien im Alltag (Langfassung)

Christliche Meditation und Kontemplation

Freiraum – Eine Zusammenschau aus Focusing und Bibel und Meditation

Körperspiritualität

Der Aufsatz beschreibt den menschlichen Leib als ersten Ort der Gotteserfahrung und betont eine Spiritualität, die Leib und Seele vereint. Es zeigt, wie biblische und mystische Traditionen Körpergebete, Gebärden und Liturgie nutzen, um Gottes Nähe zu erfahren. Spiritualität ist immer auch Körperspiritualität.

Geistliche Vollmacht

Stillende Stille – Dasein im Dasein Gottes

Vortrag auf der ersten Zukunftswerkstatt Spiritualität in Tutzing am 6. November 2024
Ein Mann mittleren Alters mit kurzen Haaren und einer grauen Jacke lächelt im Freien in einem Stadtpark mit Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.
Rainer Koch
Spirituelle Innovation

Schöpfungsspiritualität in biblischer und jüdischer Tradition

Besondere geistliche Orte im Raum der ELKB

Kommunitäten als Anders-Orte

PuK-Abschlussgruppe C „Geistliche Profilierung“ 2019

Das Abschlussbericht enthält Grundannahmen und Impulse zur Förderung spirituellen Lebens in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Es thematisiert, wie spirituelle Erfahrungen in Gemeinden verankert und lebendig gemacht werden können, und bietet Leitlinien für eine theologisch fundierte, ganzheitliche Praxis, die Menschen in ihrer Glaubensentwicklung unterstützt.
+ die PUK-AG Geistliche Profilierung

Grundsätze christlicher Spiritualität

Landessynode 2004

Geistoffenheit und Prozessprofessionalität – wie geht das zusammen?

Viel Zeit und Engagement investieren Haupt- und Ehrenamtliche in Gremiensitzungen, und Planungstreffen, um dem steigenden Handlungsdruck gerecht zu werden. In vielen wächst die Sehnsucht, das Miteinander geistvoller zu gestalten und der Frage „Woher kommt die Kraft für all die Prozesse?“ ausreichend Raum zu geben. Wie könnten sie im Gremium so miteinander beraten, dass beim Bearbeiten der Tagesordnung die geistliche Dimension einbezogen wird? Isabel Hartmann stellt vor, unter welchen Bedingungen dies möglich ist und fruchtbar werden kann. Sie skizziert Inhalte, Methodik und Kontexte des Prozessdesigns „Geist und Prozess“.
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Das Bild zeigt das Wort hier in einer lässigen, orangefarbenen Schriftart auf weißem Hintergrund.