Für mich und meinen Weg war und ist es unabdingbar, mit geistlichen Wegbegleiter:innen im Gespräch zu sein – diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben. Als langjährig in der Seelsorge Tätige ist es mir ein Herzensanliegen, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, Resonanzräume zu eröffnen für das, was in uns in Bewegung ist, auch für die Anteile, die im pfarramtlichen Alltag oft nicht gesehen sind.
Ich eröffne einen Raum, in dem alles sein darf, was ist. Dabei vertraue ich auf Gottes liebende Gegenwart und stelle mich zur Verfügung – als menschliches Gegenüber, das sich einlässt auf Fragen, Hoffnungen, Zweifel, Suchbewegungen, Freude, Sehnsucht…Ich erwarte nichts, und lasse mich vom Geschehen überraschen, herausfordern und beschenken.
Meine tägliche Zeit in der Stille vor Gott – im Hören auf das biblische Wort, in Gebet und Meditation, in Körpergebet und Yoga, im Schreiben – schenkt mir immer wieder Geistesgegenwart für mein Tun. Der Austausch mit Weggefährt:innen im Glauben ist für mich essentiell. Spirituelle Orte und Zeiten – auf dem Schwanberg oder auch im ökumenischen Bereich – schenken mir immer wieder heilsame Distanz zu meinem Alltag. Darüber hinaus ist für mich vieles Erfahrungsraum, mit dem mich Gott an Leib und Seele beschenkt: Natur, Musik, Kunst, Tanz und Literatur.
Tief eingetaucht in die wissenschaftliche Theologie, vor allem im Bereich Exegese und Systematik, beschenkt durch mein Studienjahr in Makumira (Tansania) mit viel Lernen über kontextuelle Theologie, stets begleitet durch monastische Einflüsse, herausgefordert durch feministische und befreiungstheologische Ansätze, und auch durch (pfingst-)charismatische Menschen im Freundeskreis…so hat sich mein Weg ins Pfarramt gebahnt.
Ich bin bewegt von Gottes unfassbarer Liebe, seiner Inkarnation und Leidenschaft für uns Menschen. Glaube ist für mich eine lebenslange Suchbewegung, ein spirituelles Wachsen, das mich als Person umfassend herausfordert. Mit Paulus gesprochen sehne ich mich danach, dass Christus immer größer in mir wird, mein Ego dagegen immer kleiner (Gal 2,20). Ich liebe die Bilder- und Sprachwelt der Psalmen, der Gleichnisse Jesu und paulinische Speerspitzen.
Klinische Seelsorgeausbildung (zwei 6-Wochen-Kurse während meiner Zeit als Klinikseelsorgerin)
langjährige Erfahrung als Altenheimseelsorgerin mit Fortbildungen im Bereich Demenz, Spiritual Care usw.
Ausbildung zur Anleiterin in Christlicher Meditation der ELKB
Leiterin für therapeutischen Tanz bei der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie e.V.
Meine tägliche Zeit in der Stille vor Gott – im Hören auf das biblische Wort, in Gebet und Meditation, in Körpergebet und Yoga, im Schreiben, in der Natur – schenkt mir immer wieder Geistes-Gegenwart für mein Tun. Darüber hinaus ist für mich vieles Erfahrungsraum, mit dem mich Gott an Leib und Seele beschenkt: Tanz, Musik, Kunst, Literatur, lebendige Gemeinschaft und geschwisterlicher Austausch.
Beschenkt durch mein Studienjahr in Tansania, stets begleitet durch monastische Einflüsse, herausgefordert durch feministische und befreiungstheologische Ansätze…so hat sich mein Weg ins Pfarramt gebahnt. Ich bin bewegt von Gottes Liebe und Leidenschaft für uns Menschen und verstehe Glauben als lebenslange Suchbewegung.
Ich liebe die Sprachwelt der Psalmen, der Gleichnisse Jesu und paulinischer Theologie und erlebe die Verbindung von Stille und Körperarbeit als tägliches Lebensmittel.
Als Pfarrerin im Referat Spiritualität der ELKB bin ich v.a. für die Leitung des Portals ganzhier.de und das Projekt geerdetglauben.de in der ELKB verantwortlich, einem Netzwerk für christliche Naturspiritualität.
Darüber hinaus bin ich Leiterin für therapeutischen Tanz (DGT e.V.) und Prozessbegleiterin in der Natur i.A. (barfuß+wild). Lange Jahre in der seelsorgerlichen Arbeit (KSA) haben meine Spiritualität genauso geprägt wie monastische Einflüsse und die Arbeit mit dem Körper im Bereich Tanz, Yoga und Atem. Es ist meine Leidenschaft, Menschen auf dem Weg zu begleiten - mit dem, was sie in ihrer derzeitigen Lebenssuche und Lebensbewegung brauchen. In der Meditation ist mir die Verbindung von Meditation und Körperarbeit besonders wichtig. Ich bin überzeugt davon, dass wir die Stille in Gottes Gegenwart zum Leben brauchen, mehr denn je. Dafür möchte ich gerne Räume öffnen.