In einem seelsorglichen Lernprozess steht die Beziehungsgestaltung zum Mitmenschen im Zentrum. Seelsorge ist die Muttersprache der Kirche. Aber auch unsere Muttersprache ist uns nicht einfach in die Wiege gelegt. Diese zutiefst spirituelle Form der Kommunikation muss man lernen.
In einem seelsorglichen Lernprozess steht die Beziehungsgestaltung zum Mitmenschen im Zentrum. Seelsorgende benötigen die Fähigkeit, Situationen, Kontexte und die Beziehung zu anderen Menschen im Blick zu haben, ohne sich dabei selbst zu verlieren. In diesem Rahmen sind Fürsorge und Selbstfürsorge als ein zusammenhängendes professionelles Konzept zu begreifen. Achtsames Wahrnehmen des Gegenübers mit all seinen Fragen, Sorgen und Ängsten führt so zu einem Sehen, in dem auch die Botschaft Gottes durchscheinen kann.
Lernen im seelsorglichen Kontext bedingt auch die Arbeit an der eigenen Person. Selbsterfahrung ist eine wichtige Säule unserer Kurse. Sie bringt Menschen in Verbindung mit der eigenen Biografie, Spiritualität und dem Kontext der Seelsorge.
Erkenntnisse der Psychologie und anderer Humanwissenschaften werden in der Ausbildung reflektiert und deren Anregungen in die eigene seelsorgliche Praxis aufgenommen, ebenso wie neues methodisches Repertoire zur Gesprächsführung.
KSA und KSPG bieten bayernweit eine vertiefte Seelsorgeausbildung in Intensivkursen, Kurzkursen und spezialisierten Tagesmodulen an.